Franz Beckenbauer
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„Als Organspender bin ich selbst am Ende meines Lebens noch reich. Ich kann einem anderen das Leben schenken.“
„Als Organspender bin ich selbst am Ende meines Lebens noch reich. Ich kann einem anderen das Leben schenken.“
Frankfurt am Main. Der „Helmut Werner-Preis“ der Kinderhilfe Organtransplantation (KiO) belohnt auch in diesem Jahr herausragendes Engagement für betroffene Kinder und Jugendliche. Namensgeber der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung ist der 2004 verstorbene frühere Mercedes-Chef Helmut Werner, der sich in besonderer Weise für die Idee der Organspende einsetzte. Das Preisgeld stiftet die Familie Werner.
Sich bewerben oder vorgeschlagen werden können alle, die sich in Deutschland im Bereich der Organtransplantation bei Kindern und Jugendlichen durch eine wissenschaftliche Arbeit, durch ein Projekt oder durch langjährige Tätigkeit in der Pflege oder der psychosozialen Betreuung hervorgetan haben. Mediziner, Psychologen, Sozialpädagogen und Pflegefachkräfte sind gleichermaßen angesprochen.
„Der Helmut Werner-Preis erinnert daran, dass transplantierte Kinder und ihre Familien im Zusammenhang mit den Belastungen einer Transplantation Unterstützung und Betreuung benötigen“, sagt der KiO-Vorsitzende Hans Wilhelm Gäb.
Bewerbungen sind bis 31. Juli zu richten an: Kinderhilfe Organtransplantation e.V., c/o Commerzbank DLZ 1, 60261 Frankfurt/Main, E-Mail: kio@vso.de. Über die Preisvergabe entscheiden der KiO-Vorstand und ein Kuratorium, dem führende Transplantationsmediziner Deutschlands angehören.
Bisherige Preisträger:
2009: Dr. Ekkehard Sturm, Transplantationsmediziner, Tübingen
2008: Prof. Dr. Heinrich Netz, Transplantationsmediziner, München-Großhadern
2007: Dr. Miriam Zimmering, Oberärztin Kindernephrologie, Berlin
2006: Prof. Dr. Martin Burdelski, Transplantationsmediziner, Hamburg-Eppendorf
2005: Prof. Dr. Gisela Offner, Transplantationsmedizinerin, Hannover
2005: Meike Franke, Kinderkrankenschwester, Hamburg-Eppendorf