Die Mutter einer transplantierten Tochter
„Es grenzt für uns immer noch an ein Wunder, dass sie heute so ein gesundes, kleines Mädchen ist. Dank an Sie alle, dass Sie sich so für dieses heikle Thema engagieren.“
„Es grenzt für uns immer noch an ein Wunder, dass sie heute so ein gesundes, kleines Mädchen ist. Dank an Sie alle, dass Sie sich so für dieses heikle Thema engagieren.“
Rainer Schüttler setzt sich für die Organspende ein
Frankfurt, 28. Januar 2004. Der deutsche Tennis-Profi Rainer Schüttler setzt sich für die Organspende ein. Der 27-jährige Australian Open-Finalist von 2003 ist das neueste Mitglied im Verein Sportler für Organspende e.V. (VSO), in dem Sport-Stars wie Franziska van Almsick, Jan Ullrich, Franz Beckenbauer, Boris Becker oder Rosi Mittermaier für den Organspendeausweis werben. Rainer Schüttler befindet sich in Gesellschaft von über 40 Olympiasiegern und Weltmeistern, die öffentlich dafür eintreten, dem irgendwann unvermeidlichen Lebensende mit der Bereitschaft zur Organspende einen besonderen Sinn zu geben.
„Warum soll ein Mensch nicht nach dem eigenen Tod bereit sein, einem anderen das Leben zu retten? Ich habe über das Thema nachgedacht, mich entschieden und führe jetzt einen Organspendeausweis“, sagt der vierfache ATP-Turniersieger.
Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums sterben jährlich mehr als eintausend Menschen, weil sie wegen Organmangels nicht rechtzeitig transplantiert werden können. Auf den Wartelisten für eine lebensrettende Organspende stehen in Deutschland etwa 14.000 Kranke, darunter Hunderte von Kindern. Zwar denken drei Viertel der Deutschen über die Organspende grundsätzlich positiv, doch nur jeder Zehnte hat einen Organspendeausweis.
Auf der VSO-Internetseite (www.vso.de) können Organspendeausweise ohne Registrierung persönlicher Daten herunter geladen oder per E-Mail bestellt werden.