Pressemitteilung

16.11.2006

Daten und Fakten: Organspende in Deutschland

82 Prozent der Bürger haben zur Organspende eine positive Einstellung. 67 Prozent sind einverstanden, dass man ihnen nach dem Tod Organe entnimmt. Doch nur 12 Prozent besitzen einen Organspendeausweis.

11.500 Menschen warten auf ein neues Organ, über 9.000 davon auf eine Spenderniere. 2005 konnten aber nur 3.909 Organe übertragen werden.

Täglich sterben 3 Menschen auf der Warteliste, weil für sie nicht rechtzeitig ein Organ zur Verfügung steht. Jeden Tag werden 12 lebensrettende Transplantationen durchgeführt.

Viele wissen nicht „wie das mit dem Organspendeausweis funktioniert“. Es ist ganz einfach: Das Ausfüllen und Mitführen des Organspendeausweises ist eine persönliche Angelegenheit und anonym. Die Daten werden nirgendwo gespeichert. Ein Entschluss kann durch Vernichten des Ausweises widerrufen werden. Ebenso kann ein Organ von der Spende ausgeschlossen werden. Organspendeausweise können etwa beim Verein Sportler für Organspende kostenfrei angefordert oder aus dem Internet heruntergeladen werden (kontakt@vso.de, www.vso.de) und sind auch über die Partner Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) erhältlich.

Bei dem gemeinsam von BZgA und DSO betriebenen Infotelefon Organspende gibt es neben Infomaterial und Organspendeausweisen auch Antworten auf alle Fragen zum Thema: Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 / 90 40 400 ist das Infotelefon montags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Kontakt
Bundeszentrale für Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO)
gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Emil von Behring-Passage
51101 Köln 63263 Neu-Isenburg
www.organspende-info.de
www.dso.de

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