Pressemitteilung

14.05.2004

Peter Neururer wirbt für die Organspende

  • Trainer des VfL Bochum tritt dem Verein „Sportler für Organspende“ bei
  • Scheck über 15.500 Euro für den Verein von den „Kirchenkickern“ entgegen genommen

Frankfurt/Bochum, 14. Mai 2004. Peter Neururer setzt sich für die Organspende ein. Der Trainer des Fußball-Bundesligisten VfL Bochum ist das neueste Mitglied im Verein Sportler für Organspende e.V. (VSO). Sein erster öffentlicher Auftritt für den VSO war besonders erfreulich: Zusammen mit dem Vereinsvorsitzenden Hans Wilhelm Gäb nahm Peter Neururer aus den Händen von Siegfried Grzibek von den „Kirchenkickern“ der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Duisburg-Mitte einen Scheck über 15.500 Euro entgegen. Dabei handelt es sich um den Erlös aus dem Kirchenkicker-Turnier Rhein-Ruhr im Februar, das in diesem Jahr zugunsten des VSO gespielt wurde.. Das zum achten Mal ausgetragene internationale Hallenfußballturnier um den „Cup der Guten Hoffnung“ ist das größte seiner Art für Kirchenmannschaften. Schirmherr der Veranstaltung 2004 war Fredi Bobic, der ebenfalls dem Verein Sportler für Organspende angehört.

Peter Neururer ist nach Ottmar Hitzfeld der zweite Bundesliga-Trainer im VSO und befindet sich dort in Gesellschaft von über 40 Olympiasiegern und Weltmeistern, die für den Organspendeausweis werben. Prominente Mitglieder aus dem Fußballsport sind u.a. Franz Beckenbauer, Karl-Heinz Rummenigge, Reiner Calmund, Thomas Helmer, Erich Ribbeck und VfL Bochum-Vorstand Dieter Meinhold. Auch der DFB mit Ehrenpräsident Egidius Braun und Vizepräsident Engelbert Nelle unterstützt den VSO.

Peter Neururer über sein neues Engagement: „Zum Fußball gehört Kameradschaft, zum Leben auch, und wenn man am Ende des eigenen Lebens einen anderen Menschen durch eine Organspende retten kann, dann ist das ein letztes Beispiel für Solidarität und Hilfsbereitschaft.“

VSO-Chef Hans Wilhelm Gäb über den Neuzugang: „Mit Peter Neururer haben wir einen Mann gewonnen, der durch seine Geradlinigkeit, Glaubwürdigkeit und positive Ausstrahlung unserer Aufklärungsarbeit zusätzlichen Schub verleiht.“

Bei Siegfried Grzibek bedankte sich Gäb für die generöse Spende: „Ich bewundere die Kirchenkicker für ihre nun schon jahrelang praktizierten Aktionen im Bereich der sozialen Hilfe und Humanität. Sie geben ein Beispiel für praktizierte christliche Nächstenliebe!“

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als tausend Menschen, die wegen Organmangels nicht transplantiert werden können. Auf den Wartelisten für ein lebensrettendes Organ stehen etwa 14.000 Kranke, darunter Hunderte von Kindern. Drei Viertel der Bürger denken zwar positiv über Organspende, doch nur jeder Zehnte hat einen Organspendeausweis.
Auf der VSO-Internetseite (www.vso.de) können Organspendeausweise herunter geladen oder per E-Mail bestellt werden. Einen Spenderausweis trägt man bei sich, er wird nirgendwo registriert.

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