Pressemitteilung

14.02.2002

FC Bayern München und VSO werben für den Organspendeausweis

Gemeinsam für eine lebensrettende Idee

Frankfurt am Main, 14. Februar 2002. Mit einem Gewinnspiel im Internet weisen der FC Bayern München und der Verein Sportler für Organspende e.V. (VSO) jetzt gemeinsam auf die lebensrettende Idee der Organspende hin. Die Preise bei www.vso.de: Drei Reisen zu den nächsten Auswärtsspielen des FC Bayern in der Champions League. Ziel der Aktion ist es, der Aufklärung über die Organspende einen weiteren Schub zu verleihen. Auf www.vso.de gibt es Informationen zum Thema, und Organspende-Ausweise können online und kostenlos geladen oder per E-Mail angefordert werden. Hintergrund: In deutschen Kliniken fehlt es an Spenderorganen für Tausende von kranken Menschen. Viele könnten gerettet werden, wenn die Bereitschaft zur Organspende selbstverständlich wäre.

Gestiftet wurden die Gewinnspiel-Preise vom FC Bayern auf Initiative von
Karl-Heinz Rummenigge, der wie Franz Beckenbauer und Ottmar Hitzfeld Mitglied im VSO ist. Zusammen mit vielen anderen prominenten Sportpersönlichkeiten, darunter etwa auch Jan Ullrich und Franziska van Almsick, erinnern sie daran, dem für jeden Menschen irgendwann unvermeidlichen Lebensende einen besonderen Sinn zu geben, wenn in der Stunde des eigenen Todes Leben an andere weitergegeben wird. Die "Sportler für Organspende" diskutieren das schwierige Thema in der Öffentlichkeit, verteilen kostenlos Organspende-Ausweise und machen den Kranken Mut.

Franz Beckenbauer sagt:
"Als Organspender bin ich selbst am Ende meines Lebens noch reich. Ich kann einem anderen das Leben schenken."

Karl-Heinz Rummenigge sagt:
"Seit ich mich mit der Organspende auseinandersetze, weiß ich, dass viele Schwerkranke sterben, bevor ein Organ zur Verfügung steht. Es wäre schön, wenn mehr Menschen ja zur Organspende sagen würden."

Auf www.vso.de können Organspende-Ausweise direkt und kostenlos aus dem Internet geladen oder per E-Mail angefordert werden.

Organspende-Ausweise und Informationen zum Thema gibt es auch bei der Telefon-Hotline 0800-90 40 400 (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung).

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