Teilnehmer einer KiO-Freizeit
Spiel und Spaß lassen transplantierte Kinder wieder mit Mut und Zuversicht in die Zukunft blicken.
Spiel und Spaß lassen transplantierte Kinder wieder mit Mut und Zuversicht in die Zukunft blicken.
25.08.2010
Familien mit organtransplantierten Kindern nahmen an einem weiteren erlebnispädagogischen Programm im Victor’s Residenz-Hotel in Teistungen/Thüringen teil.
Outdoor-Aktivitäten, Spiel und Spaß trugen einmal mehr bei, wieder mit Mut und Zuversicht in die Zukunft zu blicken. „Wir sind teilweise über uns selbst hinausgewachsen, wir schaffen alles. Die Zukunft sieht gar nicht so schlecht aus für unsere Kinder“, teilte eine Mutter hinterher mit.
Die leber- und nierentransplantierten Sprösslinge sowie ein Kind mit Bauchfell-Dialyse übten sich etwa im Klettern und bei Floßbau und -fahrt. Ein Team aus Erlebnispädagogen und Sozialpsychologin Judith Mannich von der Uniklinik Jena begleiteten das spezielle Programm, das neues Selbstbewusstsein und Vertrauen in den Körper schenken soll. Denn das Warten auf ein Spenderorgan und der Kampf ums Leben bedeuteten eine zermürbende Zeit für die Kinder, ihre Eltern und ihre Geschwister. Ohne Aufarbeitung können Traumata entstehen. Hier setzen die KiO-Seminare an, zu denen Anmeldungen über den Sozialdienst der Klinik oder direkt bei uns erfolgen.
Hier ein Fotorückblick von diesen Familien-Erlebnistagen: