Sportler für Organspende

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Hartwig Gauder

Olympiasieger Gehen und Vereinsvorstand

„Fürchte Dich nicht langsam zu gehen, fürchte Dich nur, stehen zu bleiben.“

Hartwig Gauder begann als 16-Jähriger mit dem sportlichen Gehen. In seiner Karriere gewann der Erfurter über die 50-Kilometer-Distanz alles: Er holte olympisches Gold 1980 in Moskau, wurde Weltmeister und Europameister. Im März 1995 wurde bei ihm nach Schlaf- und Kraftlosigkeit eine gravierende Einschränkung der Herzleistungsfähigkeit diagnostiziert. Ein halbes Jahr später musste er, an einer Herzmuskelentzündung erkrankt, auf die Warteliste für eine Organtransplantation gesetzt werden. Es vergingen zwei Jahre quälenden Wartens. Am 30. Januar 1997 wurde ein Spenderorgan gefunden und transplantiert. In der Wartezeit hatte Hartwig Gauder zehn Monate lang mit einem künstlichen Herzen leben müssen. Auch das ein „Weltrekord“. Mit dem Kampfgeist des Olympiasiegers packte er sein Leben mit dem dritten Herzen an. Hartwig Gauder schloss erfolgreich ein Architekturstudium ab und blieb dem Sport treu. Er absolvierte die Marathons in New York und Berlin und bestieg erster Mensch mit neuem Herz Japans höchsten Berg Fuji. Er ist Vorstandsmitglied der Vereine Sportler für Organspende und Kinderhilfe Organtransplantation und Ständiger Gast im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).

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